Dazu gab der Experte einige Hinweise: Schon der erste äußere Eindruck eines Geschäftes sei außerordentlich wichtig. Dazu gehören ein gepflegter Parkplatz mit Fahrradständer, Mülleimer und Aschebehälter für Raucher. Den nächsten wichtigen Kontakt stellt das Schaufenster her, das aus entspiegeltem Glas bestehen und zusätzliches Licht haben sollte. Ware und Dekoration müssten jeweils den halben Anteil der Ausstellungsfläche belegen.
Und weiter: Der Eingangsbereich soll anlocken und frei zugänglich sein. Zu einer Wohlfühlatmosphäre gehörten außerdem angenehme Hintergrundmusik, ein nicht aufdringlicher Duft, einladende Farbgestaltung, breite Gänge, nicht zu hohe Regale und eine deutliche Preisauszeichnung. Interessant die Feststellung, dass bei den Deutschen der Duft von frischem Kaffee und Brötchen sowie der von Zitronen „in“ sei.
Auch dieser Tipp dürfte Nachahmer finden: Möglichst in jeder Woche sollte in einem Teilbereich eine neue Erlebniswelt geschaffen werden. Anlass dazu bieten zum Beispiel herausragende sportliche oder kulturelle Ereignisse, auch in der Region, sowie Feste, Jahreszeiten und Jubiläen.
© Schaumburger Zeitung, 02.04.2009