Eine gute Resonanz konnte der Verein auch bei der siebten Auflage von „Obernkirchen blüht auf“ vermelden, daher wird der Blumenschmuckwettbewerb auch in diesem Jahr ausgetragen. Im April letzten Jahres wurden zunächst 51 Pflanzschalen mit Geranien und Weihrauch bepflanzt und Mitte Mai durch die städtischen Mitarbeiter an den Laternenpfählen befestigt. Insgesamt wurden 93 Bepflanzung gemeldet, als erster Preis wurde eine Drei-Tagesfahrt mit dem Bus ausgelost.
Fortgeführt wurde auch das OK-Konzept zur Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandortes. Über 5000 Hefte, die in Obernkirchen, Liekwegen und Rolfshagen verteilt wurden, sollten Kaufkraft halten und binden.
Gut angekommen ist in der Bevölkerung auch die Weihnachtsbeleuchtung: 40 Ornamente wurden von der Stadt angeschafft und in der Kernstadt aufgehängt. Weiterhin wurden vom Verein für Wirtschaftsförderung Vorträge und Stammtischtreffen angeboten, an den Sitzungen des Lenkungsausschusses im Stadtmarketingprozess wurde regelmäßig teilgenommen.
In diesem Jahr wird die Bergstadt gleich mehrere größere Veranstaltungen erleben. Das beginnt im April mit dem traditionellen Frühjahrsmarkt, der den Reigen der Messen im Schaumburger Land eröffnet, anschließend wird im Mai auf dem Kirchplatz das elfte Beachvolleyball-Turnier durchgeführt.
Nach dem Tag des Leerstandes, an dem am 11. Juni Anbieter von entsprechenden Immobilien mit raumsuchenden und Fachleuten ins Gespräch gebracht werden sollen, gibt es am 15. August ein Familienfest der Sparkasse zum 150. Kirchplatzjubiläum des Institutes, ehe ab dem 19. August das zehntägige Projekt „Der Schaumburger Friede“ das Geschehen in der Stadt bestimmen wird. Fürst Ernst zu Schaumburg wird das Land bereisen und Gerichtstage abhalten, auf denen die Schaumburger ihm ihre Sorgen oder Anliegen zu Gehör bringen werden.
Flankiert werden die Ernst-Tage durch das Projekt „Ab in die Mitte“, bei dem die Städte Rinteln, Obernkirchen, Bückeburg und Stadthagen einen neuen Städtebund gründen werden, der sogar eine eigene Währung besitzt: den Schaumburger Fünfer.
Damit kann in allen vier Städten bezahlt werden. Für den Vorsitzenden des Vereins für Wirtschaftsförderung ist es ein in Rinteln erfolgreich eingeführtes Marketinginstrument, das Obernkirchen zum Nulltarif erhält. Daher werden sich viele Geschäfte anschließen. Flankiert wird das Projekt durch eine Bildhauerwerkstatt für Kinder und Jugendliche.
Die Kaufkraft in Obernkirchen halten und gleichzeitig ein positives Bild der Stadt aufbauen: Das ist das Ziel, das mit dem OK-Konzept erreicht werden soll. Das im Februar erschienene Magazin enthält einen Veranstaltungskalender, Inserate, Gutscheine und redaktionelle Beiträge. Die Gewerbetreibenden haben die preiswerte Möglichkeit, sich zu präsentieren. Erstmals wurde das Magazin in Zusammenarbeit mit den Schaumburger Zeitungen erstellt, Gotthardt war auf der Hauptversammlung mit dem Ergebnis zufrieden: Das Magazin sei „professionell“, erklärte er.
© Schaumburger-Zeitung, 03.03.2010